Warum habe ich mir diesen Akku-Bläser von Makita zugelegt? Ursprünglich nur als Unterstützung für die Herbstlaub-Saison gedacht. Doch bald entdeckte ich seine wahren Stärken im Haushalt. Neugierig habe ich es probiert, um den Tierhaare von der Terrasse zu entfernen, und war positiv überrascht von der Wirkung. Alle Fenster auf, Gerät an, und schon war die Luft anders. Das Geräuschniveau hält sich in Grenzen, es ist nicht lauter als ein typischer Staubsauger, nur in der höchsten Stufe wird es etwas intensiver. Der eigentliche Schock kam, als die Sonne hereinbrach: Ich sah den Staubnebel, der durch die Wohnung wirbelte, obwohl vorher gesaugt wurde. Das ließ mich darüber nachdenken, wie viel Staub wir eigentlich einatmen, wenn der Staubsauger den Schmutz vorne einsaugt und hinten wieder aufwirbelt. Nach dem gründlichen Durchblasen habe ich das Gerät an der Heizung angelegt... und fast geschrien. Was da rauskam, war unglaublich. Aus den Rillen, die ich bisher nur schwer mit dem Staubsauger reinigte, flogen ganze Staubballen. Ich konnte es kaum fassen, dass trotz regelmäßiger Reinigung so viel Schmutz steckte. Meine Frau ist begeistert, weil sie seltener saugen muss und nachts ruhiger schläft. Die trockene Luft und der fehlende Staub haben sogar die Allergien meiner neugierigen Schwester verschwinden lassen. Ich benutze das Gerät mittlerweile auch im Auto: Nach der Wäsche einfach trockengeblasen. Mit zwei 5-Ah-Akkus reichte die Leistung für zwei Fahrzeuge, und das Resultat war makellos, ohne Kalkflecken. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top. Insgesamt habe ich für Gerät, Ladegerät und Akkus ca. 410 Euro bezahlt. Im Vergleich zum Preis eines modernen Staubsaugers, der oft nicht sauber macht, ist das eine Investition, die sich lohnt. Ich habe mir inzwischen auch den passenden Akkusauger geholt, aber für den Grobschmutz ist der Bläser unschlagbar. Klare Kaufempfehlung von mir.