Im Zuge meiner Sicherheitsaufrüstung habe ich mich intensiv mit der Brandvorsorge befasst. Klassische Feuerlöscher erfordern regelmäßige und teure Prüfungen, was mich zur Suche nach einer wartungsarmen Alternative führte: der Feuerlöschdecke. Ich habe mich für das Modell im Format 1 x 1 Meter entschieden, das nach DIN EN 1869:2001 zertifiziert ist. Die Hülle misst etwa 29,8 cm in der Höhe und 17,5 cm in der Breite und ist mit einem 5,5 cm breiten Klettverschluss versehen, der verhindert, dass sich die Decke beim Aufhängen an der Öse von selbst aus der Verpackung löst. Im Notfall greift man die an der Innenseite befestigten schwarzen Haltebänder, um die aus schwerem Gewebe bestehende Decke zu ziehen. Die beiliegende Anleitung erklärt den Einsatz in sechs Schritten: Decke an den Bändern abziehen, als Schutz vor dem Körper halten, über das Feuer stülpen, vollständig abdecken und die Brandquelle abschalten. Wichtig ist es, die Decke nach dem Einsatz nicht sofort zu entfernen, da es zu einer Neuentzündung kommen kann, und sie anschließend zu entsorgen, da sie nur einmal verwendbar ist. Kritisch zu bemerken ist, dass die Bezeichnung 'Decke' bei dieser kleinen Größe irreführend ist; 'Löschtuch' wäre treffender. Es lohnt sich jedoch, die Decke vorab einmal herauszunehmen, um den Handgriff zu trainieren. Auf der Rückseite der Hülle steht, dass sie alle 12 Monate geprüft und bei Beschädigung oder Verschmutzung entsorgt werden soll. Bemerkenswert ist auch die fehlende Kennzeichnung des Herkunftslandes auf dem Etikett. Während das ABUS-Logo mit dem Zusatz 'Security Tech Germany' die Assoziation einer deutschen Herstellung weckt, fehlt der explizite Hinweis 'Made in Germany'. Im Vergleich dazu tragen die ABUS-Pfeffersprays diesen Hinweis deutlich neben der Flagge. Wer den Produktionsort für wichtig hält, sollte diese diskrete Verschleierung beachten, da die Produkte oft anderswo gefertigt werden.