Ich habe meinen bisherigen Staubsauger der gelben Konkurrenz entsorgt, da ich von der Qualität nur noch frustriert war: zu kurzes Kabel und ein Vorfall, bei dem der Edelstahlbehälter beim Nasssaugen eingedrückt wurde, weil das Rückschlagventil sich blockierte. Deshalb Metabo: Extrem robust. Der runde Filter ist doppelt so groß wie bei der Konkurrenz, die Räder sind zwar größer, aber niedriger montiert, was für mehr Stabilität sorgt. Das Kabel ist spürbar länger und widerstandsfähiger als bei den gelben Modellen. Man sollte jedoch die 'ASA'-Variante wählen, nicht die 'AS': Die automatische Steckdose ist mir überflüssig, da ich ausschließlich Akku-Geräte einer professionellen Marke nutze, aber die ASA-Version verfügt über ein hochwertigeres Kabel und einen längeren Saugschlauch, was für Hochsteharbeiten entscheidend ist. Auch die Eignung für Staubsaugerbeutel ist mir wichtig. Bei Nass-Trockensaugern wird dies oft als unnötig abgetan. Doch wer einmal Putzstaub, Tierhaare etc. hygienisch in den Müll entsorgt hat, ohne den Behälter über der Tonne ausklopfen zu müssen und dabei die gesamte Umgebung zu verschmutzen, weiß den Wert eines Vliesbeutels zu schätzen. Der Geruch zwischen den Leerungen nimmt ab und weniger Staub wird nach hinten geblasen. Besonders positiv ist die flache Oberfläche: Ich habe den Metabo-Klick-Aufputz leicht abgedreht, da ich keine Metabo-Boxen besitze, aber auch so ist es sehr praktisch, Werkzeuge während der Arbeit abzulegen. Dieses Detail schätzt man erst, wenn man es besitzt. Der einzige 'Nachteil' ist, dass der Sauger so kompakt ist und der Filter so viel Platz einnimmt, dass ein vergleichsweise riesiger Vliesbeutel nur mit Mühe passt. Die Lösung: Es scheinen dieselben Beutel für die 20-Liter- und 30-Liter-Version zu sein. Wer Platz hat, sollte direkt zur 30-Liter-Variante greifen.